Gesehen: Mon Crime (2023)

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Eine wundervoll leichtfüßig, verspielt und bunt inszenierte Geschichte von Solidarität, die mitunter an den entscheidenden Moment etwas zu dick aufträgt. Vielleicht wird dieser Eindruck durch die im Film breit referenzierten und von François Ozon verehrten Werke von Rainer Werner Fassbinder noch einmal verstärkt. Denn die sind zwar ähnlich klar im Sujet, aber viel feinfühliger. Klar, Ozon wollte hier offenbar Unterhaltung schaffen und seine Kräfte erst gar nicht mit denen Fassbinders messen. Warum sollte er auch? Aber erzählerisches Geschick ist und mainstreamigere Unterhaltung sollten sich doch nicht gegenseitig ausschließen.

P.S.: Die für ihre Verhältnisse absolut entfesselt spielende Isabelle Huppert wirkt wie das großartige Echo einer Fassbinderschen Frauenfigur 💜

★★★☆☆