Gesehen: Rebel Moon – Part One: A Child of Fire (2023)

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Das Boot, Inglourious Basterds, Dune, The Matrix, Star Wars, Der Herr der Ringe, Star Trek, Warhammer 40.000, John Carter – diese Liste mit Universen, die sich Zack Snyder hier sowohl inhaltlich als auch ästhetisch zum Vorbild nahm, ließe sich sicherlich noch ewig so weiterführen. Er will sich damit offenbar zu einer Art Tarantino für Space Operas aufschwingen, verkennt dabei aber, dass der nicht bloß kopiert, sondern aus der Melange aus Zitaten, Anleihen, Referenzen und Anspielungen heraus doch noch eine eigene Stimme entwickelt. Snyder hingegen klöppelt aus lieblos aneinandergereihten plagiatsähnlichen Figuren, Szenen und Themen eine ausdrucksloses Konstrukt zusammen, dem einfach keine Seele innewohnt. In A CHILD OF FIRE steckt vermutlich kein einziger originärer Gedanke.

Trotzdem ändert das nichts daran, dass ich mich von dieser visuellen Opulenz und Snyders Größenwahn immer wieder ganz okay unterhalten lassen kann. Der Extended Cut muss es dann aber nicht auch noch sein. So dünn lässt sich kein Teig ausrollen.

★★☆☆☆