Gesehen: The Adults (2023)

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Die melancholische Variante von Arrested Development? Jedenfalls beschreibt der Film ziemlich gut, wie es sich anfühlen kann, in der Zeit, in sich selbst festzustecken und nicht mehr raus, nicht mehr vorwärts zu kommen. Vieles davon ist eng mit der sogenannten alten Heimat verbunden. Dort, wo alles gleich geblieben und gleichzeitig während seiner jahrelangen Abwesenheit alles ganz anders geworden ist – sowohl Menschen als auch Orte als auch Gefühle als auch Verhaltensmuster als auch das, wovor man einst die Flucht ergriff.

THE ADULTS ist eine Ergründung von Schuld, Reue, Hoffnung und des Platzes – sei es Ort oder Mensch –, an dem das Herz wohnen kann. Das macht er wirklich gut, aber gleichzeitig auch so erwartbar, so gar nicht herausfordernd oder mit unbequemen Fragestellungen konfrontierend – letztlich also auch ernüchternderweise ambitionslos.

★★★☆☆