Gesehen: Living (2022)

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Natürlich ist das alles etwas rührselig, bildästhetisch bisweilen ziemlich affektiert und letztlich doch sehr ausbuchstabiert. Kurosawas IKIRU wird immerhin mit Respekt begegnet, aber dabei bleibt es weitestgehend auch. Eigene Pfade werden nie wirklich ausgetreten. Und das gehört unbedingt kritisiert. Aber dann gibt es da eben auch Bill Nighy der ein absolut betörendes Spiel an den Tag legt. Wie er seine Mimik im Griff hat, mit kleinsten Regungen – etwa mit den Augen, der Stirn und in den Mundwinkeln – Bände über Unsicherheit, Hoffnung, Glück, Angst und Verzweiflung sprechen kann, das ist wahrlich meisterhaft.

★★★½☆