Gesehen: El Conde (2023)

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Wie Pablo Larraín hier versucht, Ausdruck in der ästhetischen Dimension des Humors zu finden, hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Wenn der Vampir Pinochet oder andere Figuren auf Blutjagd wie an Seilen hängend durchs Bild gleiten, dann nimmt das schon fast Roy Anderssonsche Züge an. Nur eine wirklich handfest politische Dimension, die will Larraín nicht so recht gelingen. Mit seinem Film scheint er sich bereits mit dem Wunsch, politisch sein zu wollen, zufrieden zu geben. Denn über das Geschmunzel über die vom prä-revolutionären Frankreich über Pinochet bis hin zu Margret Thatcher verlaufenden Kontinuitätslinien hinaus greift der Film nach wenig, verbleibt in seiner Blase und scheitert damit am sich selbst auferlegten Tellerrand.

★★★☆☆