Gesehen: Ninjababy (2021)

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Ein Film, der sein Herz absolut auf der Zunge trägt und in sehr ehrlichen sowie mitunter schmerzhaften Momenten dennoch Humor findet. Regisseurin Yngvild Sve Flikke verliert dabei jedoch zu keiner Minute ihre von der großartigen Kristine Kujath Thorp gespielten Protagonistin Rakel und die sie umkreisenden existenziellen Fragen aus den Augen. Nie wird die Grenze zum bloßen Rumgeschmunzel überschritten, der emotionale Kern wird nicht verwässert, harte Fragen werden gestellt. Letztlich ist NINJABABY eine Geschichte über das Ringen um Selbstbestimmung und Kontrolle – über das eigene Leben, die eigene Unabhängigkeit, den eigenen Körper, die eigene Zukunft.

Mich jedoch immer wieder rausgerissen haben die Spielereien mit den in Rakels Wahrnehmung der Welt eindringenden Illustrationen. Auf mich hat das bisweilen doch sehr affektiert und irgendwo auch gar nicht notwendig gewirkt, denn NINJABABY spielt seinen Humor eigentlich auf einer ganz anderen Ebene aus.

Anyways, BLOOD AND SUFFERING!!!

★★★½☆