Gesehen: It (1990)

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Besonders das erste Drittel mochte ich wirklich. Tim Curry funktioniert sowieso, aber auch die Verschränkung der beiden Zeitebenen, deren Gewichtung und zu sehen, wie sich die Figuren und deren Verhaltensweisen gegenseitig bedingen. Außerdem empfinde ich es als ein durchaus progressives Werk für einen Film, der 1990 veröffentlicht wurde. Mit welcher Deutlichkeit er Themen wie psychische Erkrankungen, häusliche Gewalt und (rassistisch bedingte) ökonomische Ungleichheit herausstellt, ist schon beachtlich, wenn man sich vor Augen führt, dass diese Verfilmung für ein breites Fernsehpublikum produziert wurde.

Und dann kippt der Film komplett in die Zeit der erwachsenen Gruppe und zerfasert vollends. Denn der Cast ist dem dramatischen Gewicht des Stoffes an nur wenigen Stellen tatsächlich gewachsen. Der Film übernimmt sich – leider auch in dem, was mit schmalem Effektbudget noch zu leisten ist.

★★★☆☆