Gesehen: Mutter (2022)

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Intelligente Aneinanderreihung von komplexen Herausforderungen, denen man sich als Frau und Mutter zu stellen hat, wenn man einfach nur existieren will. Durch seinen etwas gekünstelten Stil schafft es der Film, ein wirklich unangenehmes Gefühl der Isolation aufziehen zu lassen und damit die Erfahrungen seiner Frauenfiguren formal zu spiegeln.

Letztlich habe ich mich jedoch gefragt, ob dieses Arrangement von Vignetten und Schlaglichtern als Film funktioniert. Denn die Form zeigt relativ schnell Abnutzungserscheinungen und beginnt, ermüdend zu werden. Wäre das Theater mit diesen formellen Werkzeugen nicht der viel bessere Ort? Ich glaube schon. Und ja, ich bin mir der Ironie sehr bewusst, dass ich hier als Mann Geschichten über das Muttersein als ermüdend transportiert beschreibe.

★★★☆☆