Gesehen: Marcel the Shell with Shoes On (2021)

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Wie ist das eigentlich im Leben, das mit den Abschieden, (Neu-)Anfängen, der Endlichkeit und der Tatsache, nicht nur auf eigenen Füßen zu stehen, sondern überhaupt welche zu haben? Sich den großen Ambivalenzen dieser Themen zu stellen und sie zuzulassen, kann furchteinflößend, aber vor allem bereichernd sein.

Ganz oberflächlich lässt sich natürlich noch festhalten, mit wie viel Liebe zum Detail dieser Film gemacht ist, wie schick, edel und niedlich alles aussieht und in Bewegung gebracht wurde. Sehr schade finde ich nur, wie sehr sich der Film ganz offensiv mit dem eigenen – lies: dem der vorangegangenen Kurzfilme – Erfolg und der damit einhergehenden Aufmerksamkeit auseinandersetzt, sich dadurch selbst im Weg steht und zu oft in den Narzissmus abgleitet.

★★★½☆