Gesehen: Ennio (2021)

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Schon ein Geschenk, dass dieser Film noch so viel Zeit mit Morricone selbst bekommen hat. Denn so ist daraus nicht nur ein blind abfeierndes Gespräch über, sondern auch ein sehr geerdetes mit ihm geworden. Für mich außerdem spannend und wirklich angenehm war die streng italienische Perspektive des Films, durch die auch klar wird, wie eng Morricone und seine künstlerischen Erfolge bis zuletzt eng mit seinem Land und dessen Kulturschaffenden verbunden waren. Und wenn ich ganz ehrlich bin: Zum drölfzigsten Mal Tarantinos nicht enden wollendes Geseier hätte ich nicht mehr ausgehalten.

Kleines Highlight ist Wong Kar-Wais scharfsinnige Beobachtung: „Warum erinnern sich die Menschen an Morricones Musik? Weil man sie nie wieder vergessen kann, wenn man sie einmal gehört hat.“ Schönes Beispiel für jedes Logik-Seminar.