Gesehen: No One Will Save You (2023)

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Sehr atmosphärisch und beeindruckend, wie viel Kaitlyn Dever abreißt und dabei keine zwei Sätze spricht. (Nagelt mich nicht drauf fest, ich habe nicht wirklich mitgezählt. Aber you get the point.)

Ansonsten war der Film für mich leider ein großes ABER. Der Kampf gegen sich selbst, das Fremdsein unter ihresgleichen, die Suche nach sich selbst – für all das findet der Film keine dem Medium gerecht werdende Übersetzung. Das Drehbuch wird so wortwörtlich interpretiert, als säße Midjourney auf dem Regiestuhl. Das emotionale Herzstück der Geschichte wird für nicht komplett teilnahmslose Zuschauer*innen innerhalb der ersten zehn Minuten vorweggenommen und dann vor dem Finale noch einmal derart theatralisch breitgetreten, als wäre das in diesem Moment eine Überraschung für alle. Aber das es das nicht ist, gibt es keinen Payoff verpufft der vermeintliche Payoff im Nichts.

So viel verschenktes Potenzial. So Schade.

Und noch ein P.S., das wohl ein reines Geschmacksurteil ist: Humanoide Aliens eröffnen mir einfach keine neuen Horizonte mehr und öden mich nur noch an, ich kann sie einfach nicht mehr sehen.

★★½☆☆