Gesehen: Creed III (2023)

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Die Reihe endet mit einem absoluten Desaster. Michael B. Jordan ist mit seinem Regiedebüt ganz offensichtlich heillos überfordert. Auf der einen Seite beweist er null Gespür dafür, wie man eine Szene dynamisch entwickelt und sich entfalten lässt, auf der anderen Seite lässt er vor allem sich selbst lachhaft schablonenhafte und schmerzlich überzogene Performances durchgehen.

Dazu übertrifft CREED III seine beiden Vorgänger noch einmal deutlich in Sachen Künstlichkeit und Kühle des Bildes. Die Tatsache, dass sich gerne mal der Bluescreen in den eingeölten Körpern der Protagonisten spiegelt und das niemand für ein Problem gehalten hat, sagt viel über den Anspruch der Macher*innen an ihr Werk (das hier getrost als Produkt bezeichnet werden kann) aus und folglich über das, was sie von ihrem Publikum halten: nicht sonderlich viel.

★☆☆☆☆